Glossar

Wenn Ihnen Begriffe wie Caron, Ogonek oder Fliegenschiss begegnen und Sie nicht wissen, was sie bedeuten, finden Sie in unserer Liste die entsprechenden Erklärungen. Wenn Sie nicht sicher sind, wann volle und wann halbe Anführungszeichen korrekt sind und was der Unterschied zwischen deutschen und französischen Guillemets ist, hilft das Glossar weiter. Und warum heißen Gänsefüßchen eigentlich Gänsefüßchen?

Diese und viele weitere nützliche Begriffe aus dem Buch-, Verlags-, Druckerei- und Typografiewesen haben wir für Sie zusammengestellt. Wenn Sie sich in unser Glossar vertiefen, werden Sie nie wieder Akkolade mit Schokolade und Waschzettel mit Beipackzettel verwechseln – versprochen!

Begriff Erklärung
Abbreviatur abgekürzte Schreibweise eines Wortes oder einer Wortgruppe  Abkürzung
Abkürzung umgangssprachliche Variante des Terminus  Abbreviatur
Absatz ein aus mindestens einem Satz bestehender Abschnitt eines fortlaufenden Textes
Abschnitt inhaltlich zusammenhängendes Teilstück eines größeren Textes; vgl.  Gliederung
Akkolade geschweifte Klammer, die mehrere Zeilen, Wörter oder sonstige Zeichen zusammenfasst; vgl.  Klammer
Akronym Ausdruck für ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes  Kurzwort
Akut  diakritisches Zeichen, das die geschlossene Aussprache eines Buchstabens angibt
Akzent umgangssprachliche Bezeichnung für ein  diakritisches Zeichen
Akzidenzschrift Schriftart, die für  Auszeichnungen,  Titel oder  Überschriften verwendet wird
Anführungszeichen paarweise gesetzte Satzzeichen v. a. zur Markierung von Zitaten … [weiterlesen]
Apostroph  Auslassungszeichen, das den Ausfall eines Lautes oder einer Silbe kennzeichnet
Auslassungspunkte  Satzzeichen, das eine Auslassung im Text markiert
Auslassungszeichen Oberbegriff für die vier im Deutschen üblichen Schriftzeichen für ausgelassene Buchstaben, Wortteile, Satzteile oder Ziffern:  Apostroph,  Auslassungspunkte,  Gedankenstrich,  Geviertstrich
Auszeichnung Hervorhebung von Textteilen durch  Kursive, Fette, Leichte, Schriftmischung,  Laufweite usw.
Begriff Erklärung
Begriffszeichen Zeichen, die für ganze Wörter oder Begriffe stehen, z. B. %, §, €;  Ideogramm
Bibliografie ein in einer bestimmten  Zitierweise notiertes  Verzeichnis von Literaturnachweisen
Bindestrich umgangssprachlicher Ausdruck für den  Viertelgeviertstrich
Bis-Strich  diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Betonung eines Buchstabens
Blocksatz Satzart, bei der die  Zeilen auf die gleiche Breite gebracht werden
Breve  diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache oder Betonung eines Buchstabens
Brotschrift Schriftart, in der  Fließtext oder  Mengentext gesetzt wird; vgl.  Akzidenzschrift
Brottext in einheitlichem Schriftgrad und -schnitt geschriebener Fließtext; vgl. → Brotschrift, → Mengentext
Buchsatz die Erstellung einer  Druckvorlage eines Manuskripts
Begriff Erklärung
Caron andere Bezeichnung für das  diakritische Zeichen  Háček
Cedilla  diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache eines Buchstabens
Cedille  diakritisches Zeichen zur Kennzeichnung einer besonderen Aussprache eines Buchstabens
Copy
Begriff Erklärung
Detailtypografie Teilbereich der  Typografie, der sich mit Buchstaben und  Satzzeichen beschäftigt
Diakritische Zeichen an Buchstaben angebrachte kleine Zeichen, wie Punkte, Striche, Häkchen oder Kreise
Divis Synonym für  Viertelgeviertstrich,  Bindestrich
Durchschuss Synonym für  Zeilendurchschuss; vgl.  Zeilenabstand
Begriff Erklärung
Eckige Klammer steht innerhalb  runder Klammer oder in Zitaten zur Markierung von Auslassungen und Einfügungen
Einzug Leerraum zu Beginn der ersten Zeile eines  Absatzes; dient der optischen Strukturierung
Ellipse Fachbegriff für das Auslassen von Satzteilen
Ellipsenzeichen Schriftzeichen, die eine Auslassung ( Ellipse) im Text markieren; vgl.  Apostroph,  Auslassungspunkte,  Gedankenstrich,  Geviertstrich
Endnote an das Ende eines Textes ausgelagerte Anmerkung; vgl.  Fußnote
EndNote kommerzielles Literaturverwaltungsprogramm für Windows und Mac OS X
Begriff Erklärung
Festabstand verhindert eine zeilenumbruchbedingte Trennung zusammengehörender Teile (bspw. bei »z. B.«)
Findelkind Synonym für den typografischen Begriff  Waisenkind (auch  Schusterjunge)
Flattersatz Schriftsatzart, bei der die Zeilen ungleichmäßig auslaufen (vgl.  Zeilenfall,  Zeilenumbruch)
Fliegenschiss Fliegenschiss
Fließtext fortlaufender, nicht durch Absätze, Überschriften, Abbildungen, Fußnoten und Ähnliches unterbrochener Text
Formatierung Gestaltung und Layout eines Textes in einem Textverarbeitungsprogramm
Formatvorlagen voreingestellte Textauszeichnungen für verschiedene Textsorten in Textverarbeitungsprogrammen
Fraktur gehört zu den „gebrochenen Schriften“: Die runden Formen der Buchstaben wurden in der Entstehungszeit durch senkrechte Striche ersetzt, die Rundungen also „gebrochen“. Bei der Fraktur sind die Rundungen halb gebrochen, halb gerundet. Bis in die 1940er-Jahre war die Fraktur die vorherrschende Druckschrift im deutschsprachigen Raum.
Französische Anführungszeichen zwei spitze Klammern, die nach außen zeigen; werden im französischen und schweizerischen Schriftsatz verwendet
Fußnote Bemerkung oder Quellenangabe zu Text oder Abbildung; meist 2 Pkt. kleiner als die Grundschrift am unteren Seitenrand platziert
Fußnotenzeichen Bei wenigen Fußnoten nimmt man gern verfügbare Sonderzeichen, die man in der Folge vermehrt, z. B.* ** ***. Enthält ein Text viele Fußnoten, arbeitet man vernünftigerweise mit Ziffern, die im Text hochgestellt werden, vor der Fußnote jedoch als normalhohe Ziffern gesetzt werden.
Fußsteg typografischer Begriff aus der Buchgestaltung für den unbedruckten Raum zwischen Kolumne und unterem Papierrand
Fußzeile eine separate Zeile am unteren Rand einer Textseite, die die Seitenzahl und andere Informationen aufnehmen kann
Begriff Erklärung
Gänsefüßchen  Anführungszeichen, die im Deutschen verwendet werden und aus zwei spitzen Klammern zusammengesetzt sind, die nach innen zeigen
Gedankenstrich Halbgeviertstrich. Steht oft dort, wo beim Sprechen eine Pause entsteht; hat unterschiedliche Funktionen: u. a. Ankündigung von etwas Unerwartetem, einem Nachtrag, einen Themen- oder Sprecherwechsel
Geschweifte Klammer Verwendung im Internationalen Phonetischen Alphabet sowie in der Mathematik als Mengenklammer
Geschützter Bindestrich verhindert einen automatischen  Zeilenumbruch an einem Bindestrich
Geschütztes Leerzeichen verhindert einen automatischen  Zeilenumbruch nach einem Leerzeichen
Geschweifte Klammer Verwendung im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA) sowie in der Mathematik als Mengenklammer
Geschwungene Klammern siehe  Geschweifte Klammer
Geviertstrich
Gliederung Aufbau eines Textes anhand gewisser Kriterien, z. B. Thema, Chronologie, Stichworte
Glyphe grafische Darstellung eines Schriftzeichens
Gradzeichen grafisches Symbol (°), das v. a. für Temperatur-, Winkel- und Positionsangaben verwendet wird
Gravis  diakritisches Zeichen; Akzent, der über Buchstaben gesetzt wird, um deren besondere Aussprache bzw. Betonung zu kennzeichnen; kommt im Deutschen nicht vor
Großbuchstaben  Majuskel; 1. Buchstabe von Eigennamen, Substantiven sowie des Wortes, das zu Beginn eines Satzes steht
Guillemets spezielle Form der  Anführungszeichen; zwei spitze Klammern vor und hinter dem zu markierenden Wort, deren Spitze nach innen, zum Wort, zeigt
Begriff Erklärung
Haarlinie entstammt der Duckersprache; Linienart
Háček diakritisches Zeichen, das die Aussprache oder Betonung eines Buchstabens anzeigt. Er wird als nach oben offener Winkel (wie ein kleines »v«) auf dem entsprechenden Buchstaben platziert.
Häkchen
Halbgeviertstrich Im Deutschen dient der Halbgeviertstrich (die Hälfte der Länge des  Geviertstrichs) als  Gedankenstrich.
Hängender Einzug Wenn die erste Zeile eines Absatzes auf volle Breite gesetzt ist, die folgenden Zeilen jedoch eingerückt sind, dann spricht man von einem hängenden Einzug. Die erste Zeile schient über den Rand hinauszuhängen.
Hatschek alternative Schreibweise von  Háček
Hauskorrektur erste vom Verlag, der Druckerei, der Agentur vorgenommene  Korrektur unmittelbar nach dem Satz
Hausorthografie stellt die in einer bestimmten Institution o. ä. verwendeten hauseigenen Korrekturvorgaben dar, die Abweichungen von den amtlichen Rechtschreibregeln beinhalten können
Hurenkind auch  Waisenkind. Steht die letzte Zeile eines Absatzes auf einer neuen Seite, spricht man von dieser Zeile umgangssprachlich entweder als Huren- oder als Waisenkind.
Begriff Erklärung
Ideogramm Zeichen, die für ganze Wörter oder Begriffe stehen
Imprimatur Druckerlaubnis: »Imprimatur« (lat.), »es werde gedruckt«. Notiz auf der Druckfahne oder dem Druckbogen, dass der Text nach Einarbeitung des zu Korrigierenden gedruckt werden kann (ursprüngl. »Corr. corr. Impr«).
Inhaltsverzeichnis Verzeichnis, aus dem der Inhalt eines Buchs sowie dessen Aufbau und Gliederung hervorgehen; Seitenzahlen verweisen auf die Fundstelle des jeweiligen Kapitels im Buch. Sinnvollerweise findet sich das Inhaltsverzeichnis am Anfang eines Buchs, kann aber auch am Ende platziert werden.
Initiale Anfangsbuchstabe als schmückendes Element; kann über die schmückende Funktion hinaus auch eine gliedernde haben, indem sie den Beginn eines neuen Abschnittes markiert
Interpunktionszeichen je nach Lesart entweder  Satzzeichen, das den Text durch Unterteilung in einzelne Sätze bzw. Halbsätze durch u. a.  Punkt,  Komma,  Ausrufezeichen,  Semikolon strukturiert, oder Wortzeichen: sämtliche Zeichen, die nur das einzelne Wort betreffen – z. B.  Apostroph

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Begriff Erklärung
Kapitälchen Großbuchstaben, deren Höhe an die der Kleinbuchstaben angepasst ist
Klammern paarige Satzzeichen, die zur näheren Erklärung oder zur Absonderung von Satzteilen dienen. Gebräuchlich sind mehrere Arten von Klammern ( runde,  eckige,  geschweifte)
Kleinbuchstabe auch  Minuskeln, Gemeine; kleine Buchstaben eines Alphabets; vgl.  Majuskel
Kolumne Begriff aus der Buchtypografie für Buchsatzspiegel; vom lat. columna = Säule; typografischer Terminus für die Satzspalte innerhalb eines Gestaltungsrasters
Kolumnentitel Unterhalb oder oberhalb des Satzkörpers platzierter Titel, der sich mit dem Inhalt des Buchs verändert (z. B. Angabe des jeweiligen Kapitels)
Kompress ohne Zwischenraum aneinandergefügte Satzzeilen (Größe der Buchstaben und Größe des Zeilenabstandes entsprechen einander)
Kopfsteg unbedruckter Raum zwischen Kolumne und oberem Papierrand des Satzspiegels
Korrektorat Korrigieren von Orthografie-, Interpunktions- und Grammatik- sowie (wenn vom Auftraggeber gewünscht) inhaltlichen Fehlern in einem geschriebenen Text
Korrekturfahne noch nicht auf Seitenformat gebrachtes Druckwerk, auf dem vom Autor und/oder Lektor/Korrektor Korrekturen vorgenommen werden können
Korrekturlesen Überprüfung eines Textes auf Orthografie-, Grammatik-, Interpunktionsfehler
Korrekturzeichen In DIN 16511 und DIN 16549-1 festgelegte, teilweise aus dem Mittelalter stammende Zeichen, die am Rand einer Druckfahne vorgenommen werden, um auf Orthografie-, Typografie- und Interpunktionsfehler hinzuweisen (int. geregelt in ISO 5776)
Kursiv von lat. currere, laufend, verweist auf das schnelle, verbundene Schreiben mit der Feder, das sich in der Renaissance entwickelte; heute Verwendung hauptsächlich zur Auszeichnung, nicht mehr für ganze Texte
Kursive kursiv gesetzte Buchstaben
Begriff Erklärung
Lauftext auch  Fließtext; durchgehender, nicht durch Absätze, Überschriften etc. unterbrochener Text
Laufweite Abstand der Buchstaben innerhalb eines Wortes zueinander; im Allgemeinen sollte der Raum zwischen den einzelnen Buchstaben so groß wie der Innenraum der Buchstaben.
Layout
Lebender Kolumnentitel unterhalb oder oberhalb des Satzkörpers platzierter Titel, der sich mit dem Inhalt des Buchs verändert (z. B. Angabe des jeweiligen Kapitels), im Gegensatz zum toten  Kolumnentitel
Lektorat Überarbeitung eines Textes anhand bestimmter Kriterien: meist Überprüfung von Stil, Ausdruck, Aufbau, Stringenz der Argumentation, einheitlichen Schreibweisen etc.
Leerzeichen  
Leerzeichen, geschütztes  
Lesbarkeit eines von mehreren Kriterien für die Verständlichkeit von Texten; beruht auf der sprachlichen Gestaltung (Wort- und Satzkomplexität, Wortschatz etc.)
Leserlichkeit eines von mehreren Kriterien für die Verständlichkeit von Texten; hängt von der Gestaltung eines Textes (Schriftgröße, Zeilenabstand, Wortzwischenraum, Zwischenüberschriften etc.) ab
Ligatur typografisch die Verbindung mehrerer nebeneinander auftretender Buchstaben zu einem Zeichen, um so die als störend empfundenen »Buchstabenkollisionen« zu vermeiden
Linksbündig
Literaturverzeichnis Verzeichnis aller in einem Text zitierten oder erwähnten Werke
Löcher unverhältnismäßig große Lücken zwischen den Wörtern eines Textes im Blocksatz aufgrund zu weniger Zeichen pro Zeile
Begriff Erklärung
Majuskel Großbuchstabe (in einer lateinischen Schrift);  Versal
Makron  diakritisches Zeichen in Form eines waagerechten Strichs über einem Buchstaben, das auf eine besondere Betonung hinweist
Makrotypografie Gestaltung einer (Druck-)Seite: Schriftgröße,  Seitenformat,  Zeilenabstand etc. im Gegensatz zur  Mikrotypografie
Manuskript nicht gelayoutete oder formatierte Niederschrift eines literarischen, wissenschaftlichen o. ä. Textes
Marginalie in der Marginalspalte platzierte Randbemerkungen, Erläuterungen etc., die den Haupttexte ergänzen
Mathematische Zeichen Zeichen, die in mathematischen Formeln verwendet werden, z. B. +, −, : etc.)
Mediävalziffern eine der beiden Ziffern-Satzschriften; seit der Renaissance benutzt; ihre Mittellänge wird so hoch wie die der sie umgebenden Buchstaben gesetzt
Mengentext Haupttext eines Druck- oder Webtexts
Mikrotypografie auch  Detailtypografie; die Gestaltung eines Druckwerks auf Zeichenebene
Minuskel leinbuchstabe (bei einer lateinischen Schrift); auch  Gemeine, Ggs.  Majuskel
Begriff Erklärung
Normseite Hilfsgröße zur Einschätzung des Textumfangs. Eine Normseite umfasst je nach Definition zwischen 1.500 und 1.800 Zeichen inkl. Leerzeichen und Fußnoten.
Nummerierung Durchzählung von Seiten, Zeilen, Tabellen usw.; Nummerierungszeichen können römische od. arabische Zahlen bzw. Buchstaben sein.
Begriff Erklärung
OCR englische Abkürzung für optical character recognition
Ogonek diakritisches Zeichen in Form eines Häkchens (umgedrehter Apostroph), (v. a.) in slawischen Sprachen; zeigt die Nasalierung eines Lauts an
Orthografie amtlich/offiziell vorgegebene Schreibweise, Rechtschreibung (nicht Interpunktion und Grammatik betreffend)
Orthotypografie typografische Regeln
Begriff Erklärung
Pagina Seitenzahl
Paginierung Seitennummerierung
Palindrom
Paraphrase Umformulierung eines direkten Zitats
Plagiat unrechtmäßige Übernahme bzw. Kopie eines von einem anderen bereits formulierten Gedankens, einer Formulierung etc.; Druckerzeugnisse, Texte, Musikstücke etc. können Plagiate sein.
Punkt-Akzent  diakritisches Zeichen; Punkt über einem Buchstaben, der als Akzent dient
Punze Innenraum der Buchstaben

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Begriff Erklärung
Randausgleich
Randbreite
Rauhsatz auch Rauhsatz, Flattersatz, der Worttrennungen enthält, um das Flattern am rechten Rand abzumildern und so die Lesefreundlichkeit zu erhöhen
Rechtsbündig
Rechtschreibfehler Schreibfehler, der gegen die amtlichen Rechtschreibregeln verstößt
Rechtschreibkorrektur
Redundanz
Register Wörterverzeichnis
Ringakzent  diakritisches Zeichen; auch Kreisakzent; in Form eines kleinen Ringes über einem Buchstaben, der dessen besondere Betonung oder Aussprache bewirkt (z. B. im Tschechischen, Dänischen, Schwedischen)
Roter Faden
Runde Klammern Satzzeichen, die fast ausschließlich paarig (öffnend und schließend) auftreten; verwendet zur näheren Erklärung oder Absonderung von Satzteilen
Begriff Erklärung
Satzarten Ausrichtung der einzelnen Zeilen eines Absatzes. Gebruchlich sind links- sowie rechtsbndiger Flattersatz, Block- und zentrierter Satz
Satzbreite Zeilenbreite, Zeilenlänge, Breite einer Satzspalte
Satzspiegel Verhältnis von Randverhältnis und Position des Textes auf dem Druckformat ergibt Satzspiegel
Satzzeichen sämtliche Interpunktionszeichen, die zur Strukturierung von Sätzen und Texten dienen (Punkt, Komma, Doppelpunkt, Semikolon, Fragezeichen usw.)
Schmutztitel Kurztitel eines Werks, der auf der Schmutztitelseite, einer dem eigentlichen Haupttitel vorangestellten Seite, aufgeführt ist
Schrägstrich Schriftzeichen, das sowohl als  Satzzeichen als auch als  diakritisches Zeichen verwendet werden kann; als Satzzeichen Verwendung als Verhältnis- oder Beziehungsstrich, als diakritisches Zeichen z. B. im Dänischen, Polnischen
Singularentum Substantive, die nur in der grammatischen Einzahl existieren (z. B. Regen, Sonnenschein) oder die tatsächlich nur einmal existieren (z. B. Weltall)
Schriftauszeichnung Hervorheben eines bestimmten Wortes (einer Textstelle) durch Auszeichnen der Schrift z. B. durch Kursivierung, Fettung, eine andere Schriftart oder -größe
Schriftgrad siehe  Schriftgröße
Schriftgröße auch  Schriftgrad, gemessen in Punkt (pt) (bezieht sich auf die Höhe der Box, in der der digitale Buchstabe liegt)
Schriftlaufweite auch  Schriftweite; Abstand der Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen zueinander
Schriftlinie auch  Grundlinie; Linie, auf der Versalien und Kleinbuchstaben stehen
Schriftweite siehe  Schriftlaufweite
Schusterjunge Beginn eines neuen Absatzes am Ende einer Seite; wird als unbedingt zu vermeiden erachtet
Seitenlayout Gestaltung einer Druckseite anhand bestimmter Kriterien (Format, Anordnung von Überschriften, Kolumnentiteln, Seitenzahlen, Fußnoten)
Serifen kleiner Abschlussstrich an Buchstaben bei bestimmten Schrifttypen
Silbentrennung Worttrennung zwischen zwei Sprechsilben am Ende einer Zeile
Sonderzeichen Schriftzeichen, das weder Buchstabe noch Ziffer ist
Singularetantum Substantive, die nur in der grammatischen Einzahl existieren (z. B. Regen, Sonnenschein) oder die tatsächlich nur einmal existieren (z. B. Weltall)
Spationieren Das Erweitern des Abstandes zwischen zwei Zeichen.
Sperren Vergrößerung des Buchstabenabstands innerhalb eines Wortes zur Hervorhebung des Wortes; Form der  Auszeichnung
Spiegelstrich auch  Gedankenstrich; Satzzeichen, das zu den Aufzählungszeichen zählt; Länge eines  Geviertstrichs
Sprachstil sprachliche Eigenart, die sich aus bestimmten Eigenschaften der Wortwahl (z. B. Elemente der gehobenen-, der Umgangssprache oder einer Fachsprache) herleitet
Stilistisches Lektorat Überprüfen und Korrigieren von Texten hinsichtlich Schreibstil, Ausdruck und Syntax; bei Bedarf werden Texte umformuliert bzw. Alternativen vorgeschlagen. Ziel des stilistischen Lektorats ist es, Texte verständlicher und lesefreundlicher aufzubereiten und stilistisch zu optimieren.
Streckenstrich auch  „bis“-Strich, zur Angabe einer Strecke, z. B. Bahnstrecke Berlin–München (mit  Spatium)
Begriff Erklärung
Tabellensatz
Tabellenverzeichnis ab einer bestimmten Anzahl von Tabellen anzulegendes Verzeichnis; in wissenschaftlichen Arbeiten in der Regel hinter dem Inhaltsverzeichnis platziert
Tastaturkürzel gleichzeitiges (oder aufeinanderfolgendes) Drücken mehrerer Tasten auf der PC-Tastatur, um bestimmte Sonderzeichen zu notieren (Bsp.: Strg+Alt+E für €)
Tastenkombination siehe  Tastaturkürzel
Textausrichtung Laufrichtung eines Textes; diese kann linksbündig, rechtsbündig oder mittig ausgerichtet sein
Textformatierung
Textmarken
Textumbruch
Tilde schriftliches Zeichen in Form einer Schlangenlinie ~; dient u. a. als  Satzzeichen, als  diakritisches Zeichen (z. B. im Spanischen), als  Schriftzeichen (Bsp. Mathematik „proportional“, Geometrie „ähnlich“)
Tippfehler Rechtschreibfehler, der nicht durch Unkenntnis der richtigen Schreibweise, sondern durch Hast oder Unachtsamkeit entstanden ist (Buchstabendreher)
Titelei Seiten, die dem Haupttext eines Druckwerks vorangehen, etwa Schmutztitelseite, Vorwort, Titelblatt, Impressumsseite, Inhaltsverzeichnis
Titelseite erste Seite einer Zeitung oder einer Zeitschrift, auf der der Titel verzeichnet ist
Toter Kolumnentitel unterhalb oder oberhalb des Satzkörpers platzierter Titel, der sich nicht mit dem Inhalt des Buchs verändert (z. B. Angabe des [(Kurz-]Titels des Buchs, Name des Autors); häufig auch Kombinationen aus totem und lebendigen K.
Trema  diakritisches Zeichen in Form von zwei nebeneinanderstehenden Punkten über einem Vokal
Trennungen Aufteilung eines Wortes anhand von Silben am Zeilenende und Fort-schreibung in der folgenden Zeile
Trennzeichen Zeichen für die Trennung von Wörtern in Form eines  Viertelgeviertstrichs
Typografie
Begriff Erklärung
Überarbeitungsmodus Funktion in zahlreichen Textverarbeitungsprogrammen, die ein Nachverfolgen von Überarbeitungen erlaubt
Überschriftenebene Ist ein Text in mehrere Ebenen gegliedert, wird dies durch entsprechende Unterüberschriften gekennzeichnet.
Übersichtlichkeit durch bestimmte Gliederungshilfen (z. B. Inhaltsverzeichnis, Register) und typografische Merkmale bewirkte einfache Erfassung eines Textes, eines Sachverhalts etc.
Umbruch das Anpassen der Textzeilen an das Seitenlayout; das Ergebnis des Zeilenumbruchs
Unicode international gültige, standardisierte Schriftzeichen zur Wiedergabe aller bekannten Zeichensysteme
Begriff Erklärung
Verlagssignet Wiedererkennungsmerkmal eines Verlages in Form eines Logos
Versal
Versalien
Verständlichkeit
Verweise
Verzeichnis
Viertelgeviertstrich halber  Halbgeviertstrich
Begriff Erklärung
Waisenkind siehe  Hurenkind
Waschzettel
Witwe
Wortabstand
Wortbild
Worttrennung

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Begriff Erklärung
Zahlengliederung Aufteilung von aufeinanderfolgenden Ziffern z. B. in Telefonnummern, Kontonummern etc.
Zeichenabstand
Zeilenabstand Abstand der Zeichen (Buchstaben, Interpunktions- , Satz- und Leerzeichen) zueinander
Zeilendurchschuss
Zeilenfall Satzbild von untereinanderstehenden Zeilen
Zeilenlänge
Zeilenumbruch
Zirkumflex  diakritisches Zeichen in Form eines nach unten offenen Dreiecks über einem Buchstaben, das dessen besondere Betonung oder Aussprache bewirkt
Zitat
Zitationsstil
Zitieren
Zoll-Zeichen veraltete Maßeinheit; werden bei der Textverarbeitung häufig statt der korrekten  Anführungszeichen verwendet
Zweispaltiger Satz
Zwischenüberschrift